Ein Beitrag zum Thema Facebook, Xing und Co.

Eigentlich eine Fortsetzung zu meinen Artikel Fakes und Realnamen und Auf was habe ich mich da nur eingelassen…. Nämlich was andere mit deinen Daten in sozialen Netzwerken so machen.

Hans-Jürgen Schäfer hat in seinen Blog einen Gastbeitrag von Mathias Meyer zum Thema: Bewerberauswahl über Facebook, Xing & Co. – Worauf Arbeitgeber und Bewerber achten sollten

Mir gefällt daran, daß auch speziell auf die Bewerber eingegangen wird. Wie schnell ist ein unbedachter Beitrag in den sozialen Netzwerken hinterlassen, der negativ aufgefasst wird. Natürlich gibt es mittlerweile genug Möglichkeiten solche Beiträge nur im engsten Kreis sichtbar zu machen. Das es aber meistens dabei nicht bleibt, weil dieser Beitrag dann weitergeteilt wird, ist dann die Folge davon das er doch für alle sichtbar ist. Ebentuell dann auch für den potenziellen Arbeitgeber der dann nicht den gewünschten Eindruck von einem hat.

Schön beschrieben, daß der Arbeitgeber keine rechtliche Handhabe dazu hat. Er würde sich aber in einem Absageschreiben auch nicht gerade zu deinen Facebookprofil äussern. In einem Satz wie „…wir können Ihnen keine Position in unserem Unternehmen anbieten.“ lässt sich ein solches Urteil nicht gerade herauslesen.

Alles in allen ein weiterer Gedankenanstoss zur Handhabung der sozialen Netzwerke. Etwas bei dem ich auch noch dazulernen kann. Meinen besten Dank an Herrn Schäfer.

Euer Nasifant

Auf was habe ich mich da nur eingelassen…?

Ich habe etwas getan, was ich immer vermeiden wollte. Vor Wochen noch habe ich gesagt, daß ich mich darauf nicht einlasse. Und nun? Tja, nun habe ich mich doch bei Facebook angemeldet.

Die Datenkrake hat mich nun auch erwischt.

Warum? Nun, das hatte taktische Gründe. Ich habe einige nette Menschen in den letzten Wochen kennengelernt. Die wollte ich nicht mehr missen. Und vielleicht schadet es doch nicht so ganz bei der Berufssuche, vorrausgesetzt man geht damit vernüftig um. Also habe ich es getan und habe mich angemeldet.

Natürlich wollte ich mich nicht für alles und jedermann öffnen und fing an mir Gedanken um meine Einstellungen zur Privatsphäre zu machen. Aber wie das alles einstellen?

Dazu habe ich einiges bei www.klicksafe.de gefunden. Mittlerweile gibt es sogar darüber Bücher. Damit konnte ich schon einiges einstellen ohne es zu verschlimmbessern. Im Endeffekt muss aber jeder für sich selbst entscheiden was er alles sichtbar lässt und was er nur für einen bestimmten Personenbereich zulässt. Einfacher finde ich es da tatsächlich bei Google+. Es ist einfach überschaubarer und verständlicher.

Nun nach einer Woche kann ich behaupten, daß mich der Facebook-Virus sicherlich nicht erwischt hat. Von mir bekommt man keine stündlichen Statusupdates und alles und jeden teile ich auch nicht. Das macht mich wahrscheinlich zu einem ziemlich langweiligen Facebookmitbürger. Aber hier ist man von mir ja auch nicht viel gewöhnt, oder?

Update:

Aus diesem Anlass habe ich auch auf der rechten Seite nun die Links zu meinen Profilen im Netz hinzugefügt.

Gruss

Euer Nasifant

Fakes und Realnamen

Habt ihr Lust einen Schwank aus meiner Jugend zu lesen? Na dann, los geht’s…

Vor langer Zeit, als ich den CB-Funk kennenlernte, sprach mich eine weibliche junge Stimme über den Äther an. Sie klang nett und freundlich. Ich konnte mich stundenlang mit ihr unterhalten. Immer bis ihr Freund nach Hause kam. Selbstverständlich lief da nix zwischen uns. Man kannte sich nur von seinen Rufnamen den Vornamen und wusste nur ungefähr den Standort des anderen.

Gerne hätte man sich allerdings mal getroffen um zu sehen wie der andere denn überhaupt aussieht. Klang doch die Stimme so hübsch… Als wir uns dann endlich mal sahen, war die Enttäuschung groß. Da hatte ich mir im Kopf einen anderen Menschen ausgemalt, als wie mir da gegenüber stand. Welch eine Ernüchterung und Erfahrung. Naja, der Charakter wird halt nicht durch das Aussehen bestimmt.

Das ganze liegt nun einige Jahre zurück. Im Nachhinein muss ich schon ein wenig schmunzeln. Die Zeiten der Funkerei wurden durch das Internet abgelöst. Die Erfahrung bleibt, aber man trifft das gleiche Schema an.

In den Foren oder beim Chatten, werden durchweg Nicknames verwendet. Im Social Network wird noch lange nicht alle Information sofort preisgegeben. Richtig so! Das Internet ist weltumspannend, Der CB-Funk hatte nur geringe Reichweite und es war technisches Equipment notwendig. Ein PC, Tablet oder Smartphone ist heutzutage schon überall anzutreffen.

Was möchte ich mit dieser kleinen Geschichte andeuten?

Gegensätze im Chat. – Quelle: Unbekannt

Wer auf meinem Google+ Profil guckt, sieht den Spruch „In der Anonymität erkennt man sich selber manchmal nicht mehr.“ Vielleicht hat es den einen oder anderen gewundert, was ich damit meine. Nun gut, ich will es erklären.

Als ich mein G+-Profil erstellte, war ich sehr vorsichtig mit meinen Angaben. Ich wollte damals noch nicht zuviel preisgeben, sondern erstmal die ganze Sache kennenlernen. Als ich dann mein Profil mit dem Bild so anschaute, dachte ich mir: Toll, wenn dich nun jemand sucht, wird er nicht viel von mir erfahren. Da mir noch das Motto fehlte, kam mir der oben erwähnte Spruch gerade richtig.

In der heutigen Zeit des Internets ist es genauso wie auch zu der Zeit des CB-Funks. Da entpuppt sich die schön anmutende Blondine mit einem entzückenden Nicknamen in Wahrheit vielleicht der unrasierte, füllige Mann aus einem ganz anderen Ort als angegeben. Die Gegensätze können manchmal nicht grösser sein. Ich persönlich finde es richtig so.

So lange keinem geschadet wird, kann man sein wer man will. Als Faustregel gilt: Sage nicht das, was du auch nicht sagen würdest, wenn du jemanden gegenüber stehst und ihn nicht kennen würdest. Genauso Misstrauisch sollten wir auch ihm Umgang mit unseren persönlichen Daten sein. Etwas was niemanden angeht, muss auch nicht am schwarzen Brett stehen. Das Internet ist so ein schwarzes Brett.

Rechtsfrei ist das Internet damit aber noch lange nicht, aber ein freier Ort für seine Kreativität sollte er bleiben. Das Internet ist ein globaler Ort der Informationen und des Austausches. In den meisten Foren gilt nicht umhin sich an eine Netiquette zu halten. Was für Foren gilt, ist ebenso unerlässlich für die anderen Dienste die man im Internet nutzt und die angeboten werden. Eine Akzeptanz der Meinung des anderen und ein Mindestmaß an benehmen sollte jeder trotz Anonymität besitzen.

Ihr merkt schon, aus der kleinen Geschichte ist ein großes Ding geworden. Viel Text und für  Euch hoffentlich nichts Unbekanntes. Wenn ihr trotzdem jemanden kennt, dem so kleine Lebensweisheiten nützlich sein könnten,  so schickt ihm einfach einen Link von diesem Artikel.

Es gibt zu diesem Thema jede Menge nützlicher Links im Internet. Erschlagen möchte ich Euch aber nicht damit. Die bekannteste ist warscheinlich die Seite Sicher im Netz. Dort sind jede Menge Ratschläge für Erwachsene, Kind und Jugendliche zu finden. Weitere Links zu diesem Thema möcht ich Euch an dieser Stelle ersparen. Googelt mal selber dann seit ihr sicher immer auf aktuellen Stand 😉

Euer Nasifant