Logisch?!

Was ist logisch?

Das ist, wenn etwas einen klaren Sinn ergibt und man eine Erklärung dafür hat. Beispiel: “Nachts ist es dunkel, weil dann scheint die Sonne nicht.”

Was ist unlogisch?

Logischerweise genau das was keinen Sinn ergibt. Etwas für das man keine Erklärung hat. Beispiel: “Der Mensch baut Waffen, um Frieden zu stiften.”

Ihr merkt schnell, der Mensch ist wohl das einzigste Lebewesen, welches zu unlogischen Verhalten neigt. Computer dagegen sind logisch. Sie unterscheiden nur zwischen Nullen und Einsen. Für sie gibt es nur zwei logische Zustände: Geht, oder geht nicht. Daraus resultieren auch Entscheidungen die der Computer fällt, je nachdem wie er programmiert wurde.

Dummerweise werden Computer von Menschen programmiert. Deren Logik hält sich aber leider in Grenzen. Man muss also eine gehörige Portion Logik beweisen um einen Computer zu programmieren. Desgleichen muss man dann auch eine gehörige Portion Logik beweisen, um das Verhalten eines programmierten Computers zu verstehen.

Das sollte man also schwer bedenken, wenn man Fehlern auf die Schliche kommen will, die von Computerprogrammierern begangen wurden. Es nützt nichts zu sagen “Der Computer mag mich heute nicht…”
Also, “Back to the Roots”, lasst uns logisch denken um Computer zu verstehen. Logisch?

Euer Nasifant

Minuten ohne Internet

Die Minuten verstrichen, aber die Fritzbox brauchte ein Weilchen um die Firmware auf aktuellsten Stand zu bringen. Ein kleiner Nebeneffekt mit großer Wirkung: Während des Updates hatte ich keine Internetverbindung.

Das machte mich unruhig. Bin ich schon so abhängig? Die Minuten verstrichen und ich überlgte mir Alternativen. Telefonieren? Upps, geht ja auch nur über Internet (Voip). Das Handy war am Ladegerät. Hmmm…, da viel mein Blick auf mein Amateurfunkgerät. Ob ich mal einfach einen Durchruf starten sollte?

Ich drückte die Taste zum Senden und gab mein Rufzeichen durch. Prompt meldete sich am anderen Ende ein mir bekannter Funkpartner. „Hallo Michael, wie geht’s?“ – „Öhm,… ganz gut… bin nur gerade ohne Internet.“ – „Achso, bei mir geht es aber noch.“ „Nee, ist schon klar. Ich mache gerade ein Update meiner Fritzbox.“ „Aha, schön schön. Ich bin hier aber noch eine Weilchen beschäftigt, meine Lieblingsserie gucken“ – „Ok, läuft was gescheites?“ – „Weiß nicht, ich gucke übers Internet….“

Naja wenigstens ein wenig Kommunikation. Während meiner Wartezeit auf eine Rückmeldung der Fritzbox dachte ich nach. Ein Leben ohne Internet? Kein Facebook, keine Emails checken? Es ist schon erstaunlich wie weit ein solches Medium Platz gefunden hat in unserem Alltag. Früher hat man sich noch gegenseitig besucht und im Garten gesessen. Heute wird per Facebook ein Party gestartet. Der Begriff „Freunde“ klingt seit Facebook schon ein wenig wertlos. Hat jemand über 100 Freunde, die er alle richtig kennt? Eigentlich doch nicht.

Ohne Internet kommen wir wohl nur zögerlich zurecht. „Back to the roots…“ Einfach mal zum Telefon greifen, oder wie in meinem Fall, zum Funkgerät. Mir fiel es nicht leicht. Das Internet hat mich zum einem Sprechmuffel gemacht. Dort lese ich vieles in Foren oder anderen Blogs, ohne selber was zu schreiben. Zum Telefon greifen und schnell mal jemand anrufen, das kostet schon Überwindung.

Ich sollte öfter mal das Internet abschalten und zum Funkgerät greifen, denke ich. Kommunikation fördert auch das soziale Bewusstsein.

Meine Fritzbox hat sich nach 10 Minuten wieder zurückgemeldet. Mit Internetverbindung.

 

Ein Beitrag zum Thema Facebook, Xing und Co.

Eigentlich eine Fortsetzung zu meinen Artikel Fakes und Realnamen und Auf was habe ich mich da nur eingelassen…. Nämlich was andere mit deinen Daten in sozialen Netzwerken so machen.

Hans-Jürgen Schäfer hat in seinen Blog einen Gastbeitrag von Mathias Meyer zum Thema: Bewerberauswahl über Facebook, Xing & Co. – Worauf Arbeitgeber und Bewerber achten sollten

Mir gefällt daran, daß auch speziell auf die Bewerber eingegangen wird. Wie schnell ist ein unbedachter Beitrag in den sozialen Netzwerken hinterlassen, der negativ aufgefasst wird. Natürlich gibt es mittlerweile genug Möglichkeiten solche Beiträge nur im engsten Kreis sichtbar zu machen. Das es aber meistens dabei nicht bleibt, weil dieser Beitrag dann weitergeteilt wird, ist dann die Folge davon das er doch für alle sichtbar ist. Ebentuell dann auch für den potenziellen Arbeitgeber der dann nicht den gewünschten Eindruck von einem hat.

Schön beschrieben, daß der Arbeitgeber keine rechtliche Handhabe dazu hat. Er würde sich aber in einem Absageschreiben auch nicht gerade zu deinen Facebookprofil äussern. In einem Satz wie „…wir können Ihnen keine Position in unserem Unternehmen anbieten.“ lässt sich ein solches Urteil nicht gerade herauslesen.

Alles in allen ein weiterer Gedankenanstoss zur Handhabung der sozialen Netzwerke. Etwas bei dem ich auch noch dazulernen kann. Meinen besten Dank an Herrn Schäfer.

Euer Nasifant

Auf was habe ich mich da nur eingelassen…?

Ich habe etwas getan, was ich immer vermeiden wollte. Vor Wochen noch habe ich gesagt, daß ich mich darauf nicht einlasse. Und nun? Tja, nun habe ich mich doch bei Facebook angemeldet.

Die Datenkrake hat mich nun auch erwischt.

Warum? Nun, das hatte taktische Gründe. Ich habe einige nette Menschen in den letzten Wochen kennengelernt. Die wollte ich nicht mehr missen. Und vielleicht schadet es doch nicht so ganz bei der Berufssuche, vorrausgesetzt man geht damit vernüftig um. Also habe ich es getan und habe mich angemeldet.

Natürlich wollte ich mich nicht für alles und jedermann öffnen und fing an mir Gedanken um meine Einstellungen zur Privatsphäre zu machen. Aber wie das alles einstellen?

Dazu habe ich einiges bei www.klicksafe.de gefunden. Mittlerweile gibt es sogar darüber Bücher. Damit konnte ich schon einiges einstellen ohne es zu verschlimmbessern. Im Endeffekt muss aber jeder für sich selbst entscheiden was er alles sichtbar lässt und was er nur für einen bestimmten Personenbereich zulässt. Einfacher finde ich es da tatsächlich bei Google+. Es ist einfach überschaubarer und verständlicher.

Nun nach einer Woche kann ich behaupten, daß mich der Facebook-Virus sicherlich nicht erwischt hat. Von mir bekommt man keine stündlichen Statusupdates und alles und jeden teile ich auch nicht. Das macht mich wahrscheinlich zu einem ziemlich langweiligen Facebookmitbürger. Aber hier ist man von mir ja auch nicht viel gewöhnt, oder?

Update:

Aus diesem Anlass habe ich auch auf der rechten Seite nun die Links zu meinen Profilen im Netz hinzugefügt.

Gruss

Euer Nasifant